Führung zwischen Stabilität und Offenheit.
Besonders spannend war dabei der Gedanke, dass moderne Führung nicht nur Orientierung geben, sondern auch die nötige Spannung innerhalb von Organisationen ermöglichen muss. Führungskräfte stehen zunehmend vor der Herausforderung, Räume zu schaffen, in denen auch im beruflichen Kontext „lebendige Spielfreude“ entstehen kann – also Offenheit für Neues, gemeinsames Ausprobieren und die Bereitschaft, gewohnte Denkweisen zu hinterfragen. ⚡
Gerade in komplexen Systemen braucht es die Fähigkeit, zu improvisieren, neue Zugänge zuzulassen und Fehler nicht ausschließlich als Risiko, sondern auch als wichtigen Bestandteil von Lern- und Entwicklungsprozessen zu verstehen. Denn Lernen entsteht oft genau dort, wo Dinge nicht nach Plan verlaufen. 🔄
Dabei stellte sich auch die zentrale Frage: Braucht es unter diesen Rahmenbedingungen überhaupt noch Führung? Die klare Antwort lautete: Ja – jedoch in einem anderen „unverhandelbaren Rahmen“. Moderne Führung bedeutet nicht den Verzicht auf Orientierung oder Struktur. Vielmehr geht es darum, gemeinsame „Standard Moves“ zu kultivieren und dadurch einen gemeinsamen Takt innerhalb der Organisation vorzugeben. 🤝
Gerade deshalb bleibt der Handlungs- und Gestaltungsrahmen für Führung hoch relevant – verlangt jedoch zunehmend ein Umdenken sowie neue Herangehensweisen seitens der Führungskräfte. 💡
Zentrale Gedanken des Impulses:
- Orientierung statt reiner Steuerung. 🧭
- Spannungen produktiv gestalten. ⚡
- Improvisation und Lernen zulassen. 🔄
- Gemeinsame Muster und Prinzipien etablieren. 🤝
- Offenheit und Stabilität gleichzeitig ermöglichen. 💡
Ein herzliches Dankeschön an Herwig Kummer für diese spannenden Einblicke und „Neublicke“. ✨
Danke auch an unsere diskussionsfreudige Community. Im Rahmen der anschließenden Diskussion konnten unterschiedliche Perspektiven und vermeintliche Widersprüche sichtbar gemacht und im Sinne einer „beidhändigen Führung“ gemeinsam reflektiert werden. 🤝
Gerade dieser offene Austausch machte einmal mehr deutlich, wie wichtig unterschiedliche Blickwinkel und gemeinsames Lernen im Umgang mit komplexen Herausforderungen geworden sind.
Kunst, Begegnung und gemeinsamer Ausklang.
Im Anschluss an den fachlichen Teil hatten wir außerdem die Gelegenheit, uns das Kollitsch Kunsthaus anzusehen und ausgewählte Exponate der Kunstsammlung Kollitsch näher kennenzulernen. Die spannenden Einblicke und Geschichten hinter den Bildern und Objekten wurden von Thérèse Gregori (Galerieleitung) gemeinsam mit Monika Zechner fachkundig begleitet und rundeten den Nachmittag auf besondere Weise ab. 🎨
Ein herzliches Dankeschön gilt Sigrun Kollitsch (Geschäftsführung Kollitsch Gruppe) und Ines Skrinar (Leitung Menschen & Kultur) für die Gastfreundschaft und den besonderen Rahmen der Veranstaltung. Ebenso bedanken wir uns bei Leonie Kasprian sowie dem Team von KARNERTA für das hervorragende Buffet und den gelungenen kulinarischen Ausklang. ✨
Fazit und Ausblick.
Der Austausch hat einmal mehr gezeigt: Moderne Führung entsteht nicht durch maximale Kontrolle, sondern durch die Fähigkeit, Orientierung zu geben und gleichzeitig Entwicklung zu ermöglichen. Organisationen sind gefordert, neue Denkweisen zuzulassen, Spannungen produktiv zu gestalten und gemeinsam tragfähige Rahmenbedingungen für Zusammenarbeit zu schaffen. 🚀
Moderation und Organisation: Michael Kosutnik und Anna Bäuchler
Redaktion & Aufbereitung: Alina Unterreiter
©️ Alina Unterreiter
Workshop | Next HR Generation
HOST: Wird noch bekannt gegeben.
PE-C Networking | 5 Jahre PE-C Sommerfest
16:00 Uhr – 20:00 Uhr
HOST: Wird noch bekannt gegeben.
Community Event |
16:00 Uhr – 19:00 Uhr
HOST: Wird noch bekannt gegeben.