Enablement als Notwendigkeit der KI-Akzeptanz

PE-C CEX² 2026

Von der Caritas Kärnten über die Raiffeisen Bankengruppe bis zur KELAG wurde deutlich: Die erfolgreiche Integration von KI ist weniger eine technische als vielmehr eine menschliche, kulturelle und strategische Herausforderung.💡

Alle Unternehmen verfolgen klare KI-Strategien, die auf folgenden gemeinsamen Prinzipien basieren:

  • Strategische Verankerung statt Aktionismus.🎯
  • Offenheit mit klaren Regeln.📋
  • Fokus auf den echten KI-Mehrwert im Anwendungsbereich.💡
  • Mitarbeiterbefähigung im Fokus.👥

 

Praxisbeispiel: Caritas Kärnten.

Dieter Berger und Raimund Antonitsch von der Caritas Kärnten stellten zwei konkrete Anwendungsfälle vor (z. B. „Nobilampe“), in denen die Technologie als unterstützender Partner fungiert. 🏥

Sie gibt den Mitarbeitenden zeitliche Sicherheit und schafft Freiräume, die in einer personalkritischen Branche besonders wirksam werden. Spannende Diskussionen ergaben sich rund um rechtliche Aspekte sowie die Frage, wie anfängliche Skepsis durch intensive Aufklärungsarbeit letztlich zu einer hohen Akzeptanz geführt hat – insbesondere aufgrund der wahrgenommenen Erleichterungen im Arbeitsalltag.⚖️✅

 

Organisationale Perspektive: Raiffeisen Bankengruppe.

Die Raiffeisen Bankengruppe versteht KI als Organisationsthema, das Arbeitsweisen, Prozesse und Mindset gleichermaßen betrifft.🏦

Carmen Groinig zeigte auf, welche KI-Supportmaßnahmen bereits umgesetzt wurden, und betonte insbesondere die Befähigung der Mitarbeitenden. Diese wird unter anderem durch den Aufbau neuer Rollen (z. B. ein dreistufiges „KI-Champion“-Rollenmodell) gestärkt. 🚀

Zudem wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, die vielfältigen Entwicklungen im Unternehmen koordiniert zu unterstützen – im Spannungsfeld zwischen Innovation (Wildwuchs) und Kontrolle.

 

Enablement im Fokus: KELAG.

Daniela di Bernardo und Stefanie Vallant von der KELAG präsentierten zunächst das „KI-Haus“ als Rahmenwerk, um anschließend tiefer in die Säule des Enablements anhand von M365 Copilot einzutauchen.

Neben zahlreichen Befähigungsformaten wie Copilot Learning Circles, Hackathons, Prompterthons, AI-Roadshows und Digital Days ist insbesondere die Entwicklung der M365 Copilot Community hervorzuheben. Diese ist mittlerweile ein solider Bestandteil der Copilot User:innen, benötigt regelmäßige und vielfältige Impulse und wächst durch einen starken Enablement-Fokus kontinuierlich weiter.📈

 

Fazit und Ausblick.

Ein herzlicher Dank gilt allen Impulsgebenden, die aufgezeigt haben, dass KI stets einer fachübergreifenden Zusammenarbeit bedarf – und vor allem einer kontinuierlichen Befähigung der Mitarbeitenden.🤝

Der Austausch hat deutlich gemacht, dass nachhaltige KI-Akzeptanz nicht durch einzelne Maßnahmen entsteht, sondern durch ein Zusammenspiel aus klarer strategischer Ausrichtung, strukturiertem Enablement und gelebter Offenheit im Umgang mit neuen Technologien.🎯

Der Blick nach vorne zeigt: Unternehmen sind gefordert, KI nicht nur weiterzuentwickeln, sondern sie aktiv in ihre Organisation, Kultur und Arbeitsweisen zu integrieren – mit dem Ziel, langfristig echten Mehrwert für Mitarbeitende und Unternehmen zu schaffen.🤖🤝

 

Moderation und Organisation: Ursula Liebhart🎙️
Redaktion & Aufbereitung: Alina Unterreiter ✍

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