Design Thinking Challenge – Onboarding

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes, die hohe Lerndichte neuer Mitarbeiter:innen in den ersten Wochen und Monaten und die Wechselbereitschaft der Mitarbeitenden weisen darauf hin, dass der Prozess des Onboardings bewusster gestaltet werden muss. Auffallend ist jedoch, dass dieser Prozess in nahezu jedem Unternehmen verbesserungsfähig ist und vor allem wesentlich passgenauer zur Kultur und den Menschen gestaltet werden muss. 💡

 

Die Gestaltung eines wirksamen Onboarding-Prozesses stand daher im Mittelpunkt unserer Design Thinking Challenge, die wir uns im Rahmen der People Experience Group unter der Moderation von Martin Kompan zum Ziel setzten. Nach einem online Kick-Off vor drei Wochen haben sich die Teilnehmenden aus den Unternehmen Airport Klagenfurt (KLU), Amiblu, BKS Bank, Flex, Gemeinde-Servicezentrum, Kostwein Maschinenbau GmbH, Stadtwerke Klagenfurt AG, Sto Ges.m.b.H. und WILD Gruppe auf das Thema vorbereitet und in zwei Tagen inhaltlich bearbeitet. Die zu bearbeitende Challenge lautete:

 

Wie soll ein effizienter und effektiver digital/analoger Pre- und Onboarding Prozess für unterschiedliche Mitarbeitendengruppen gestaltet sein, der positive Experiences für die Mitarbeitenden bietet, dem Unternehmen schnell  eine definierte Leistung bringt und den Menschen das sozial-kulturelle Ankommen in der Zielkultur ermöglicht?

 

 

Wir haben uns drei Teilprozessphasen herausgegriffen:

  • Pre-Boarding-Phase
  • Erste Arbeitswoche
  • Übergang ins den Arbeitsalltag

 

Entsprechend der Design Thinking Methode haben wir uns möglichen Lösungen genähert und dabei viele neue Ideen aufgenommen und uns vor allem zwischen den Unternehmen und deren Erfahrungen ausgetauscht. Auch unsere externen Expert:innen, eine zukünftige Mitarbeiterin eines teilnehmenden Unternehmens, Werner Laure (BKS) und Markus Guggenberger (Gemeinde-Servicezentrum), denen wir unsere „Prototypen“ online präsentieren durften, waren von den Prozessideen beeindruckt. Es ist imponierend, welche konkreten Lösungen aus diesen Erfahrungen und kreativen Zugängen generiert werden können. 💡

 

Der Mehrwert der investierten zwei Tage lag jedoch nicht allein in der Erarbeitung einer transferierbaren Lösung und im Erfahrungsaustausch, sondern auch im Kennenlernen und Erleben der Design Thinking Methode. Immer wieder wurde im Prozess innegehalten und auch die Methode und unsere Learnings daraus reflektiert. Lernen auf zwei Ebenen – anstrengend, aber super! 💡

 

Die Herausforderung liegt jetzt natürlich darin, die drei Lösungskonzepte und mitgenommenen Ideen in die jeweiligen Unternehmen zu transferieren und zur Umsetzung zu bringen. Einerseits unterstützen wir uns wechselseitig mit Anrufen, aber auch mit internen Anschlussmeetings als auch durch ein Follow-Up im Herbst. Wir bleiben in jedem Fall dran … 💡

 

Danke an die teilnehmenden Community-Members für diesen intensiven Austausch und an unseren wunderbaren agilen Coach Martin Kompan! 😉

 

Moderation: Ursula Liebhart, Michael Kosutnik & Christian Mörtl 🎙️

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